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Historie

Die Heimat des Tosa Inu ist Shikoku-die kleinste der vier japanischen Hauptinseln.

Mitte des 17. Jahrhunderts war der Hundekampf auch in Japan eine große Leidenschaft.Mit dem Ende der Meji-Epoche,endete auch die Isolationspolitik der Japaner.Dies hatte zur Folge,das immer mehr Ausländer und mit ihnen ihre großrahmigen Hunden ins Land kamen.Die Japaner waren von dessen Größe,Kraft und Ausdauer begeistert.Also begann man die eigenen Hunde vom Typ des Akita und Shikoku-Ken mit den ausländischen Hunden zu kreuzen. Wesentlich zum Einsatz kamen dabei 1872 der Bolldog,1874 der Mastiff,1876 der Pointer,1924 die Deutsche Dogge,Bullterrier und Bernhardiner, sowie 1954 die Bordeaux Dogge.So entstand die uns heute bekannte Rasse,welche den Namen der Region erhielt,in der sie erschaffen wurde-Tosa

Der zweite Weltkrieg war auch für den Tosa beinahe der Niedergang.Es blieben nach dessen Beendigung nur noch eine Handvoll Hunde über. Da es in dieser schweren Zeit als unpatriotisch galt solch große Hunde zu halten-immerhin hungerte die Bevölkerung-brachte man die restlichen Hunde in den besser versorgten Norden. Hier ging man daran den Tosa neu zu erschaffen. Im Vordergrund der japanischen Zucht stehen Hunde welche funktional,gesund und ausdauernd sind. Es wurde niemals auf Aussehen gezüchtet.

Auch heute noch betreiben die Japaner wenig Linienzucht,sondern bevorzugen die Kreuzzucht,welche eine größere Genstruktur bedingt.Daher erklärt sich auch sein immer noch sehr unterschiedliches Aussehen in Bezug auf Größe,Gewicht,Farbe und Typ.

Der Tosa Inu ist wahrscheinlich der einzige Hund auf der Welt,welche immer noch zu offiziellen Hundekämpfen herangezogen wird. Allerdings entwickelten die Japaner-gemäß ihrer Mentalität-eine Art des Kampfes,welche in keiner Weise mit dem bekannten Pitbullkämpfen vergleichbar ist. Der Kampf ist von heiligen Ritualen und Prozessionen geprägt. Ähnlich wie beim Sumoringen versuchen sich die Hunde umzuwerfen und auf dem Boden festzuhalten. Geringste Anzeichen von Ängstlichkeit oder Aggressivität oder ein Beissen des anderen Hundes führen zum sofortigen Abbruch des Kampfes. Gekämpft wird ausschließlich zwischen Rüden in zwei Gewichtsklassen. Trotz dieser Rituale und der Unblutigkeit dieser Kämpfe ist und bleibt der Hundekampf eine Perversion, welche hierzulande abgelehnt wird. Die Zahl der aktiven Kämpfer ist auch in Japan rückläufig.

Heute findet der Tosa seinen Platz weitestgehend als treuer Kamerad der Familie sowie als verläßlicher Wachhund.

 

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